Erweiterungsbau im denkmalgeschütztem Kontext
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Denkmalschutz, Erweiterungsbau im laufendem Arbeitsbetrieb
Die Erweiterung einer Anwaltskanzlei mit Notariat ergänzt den historischen, denkmalgeschützten Bestand um einen zeitgemäß formulierten Flachdachanbau.
Das neue Raumprogramm umfasst drei zusätzliche Büroräume, einen großzügigen Besprechungsraum sowie dienende Nebenräume.
Um den hohen Bedarf an Akten- und Archivflächen auf dem räumlich stark limitierten Baufeld zu decken, wurde der Anbau vollständig unterkellert.
Die wesentliche architektonische Herausforderung bestand in der respektvollen, jedoch formal eigenständigen Anbindung an das Baudenkmal. Erreicht wurde dies durch ein zurückspringendes, gläsernes Bindeglied. Diese transparente Fuge fungiert als klare bauliche Zäsur, die Alt und Neu ablesbar voneinander trennt und dem historischen Gebäude seinen Raum lässt.
In enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde erhielt der kubische Neubau eine Vormauerschale aus traditionell produziertem Ringofenklinker. Dessen changierendes Farbspiel tritt in einen ruhigen, materialsichtigen Dialog mit der historischen Bausubstanz, ohne diese historisierend zu kopieren. Den architektonischen Akzent der Fassade bildet die großzügige Eckverglasung des neuen Besprechungsraums: Sie wird von einer massiven, präzise gefügten Zarge aus regionalem Baumberger Sandstein gerahmt. Dieses Detail verleiht der Öffnung eine skulpturale Tiefe, unterstreicht die Wertigkeit der eingesetzten Materialien und rahmt den Ausblick in den Außenraum mit seinem prächtigen Baumbestand.
Erweiterungsbau im denkmalgeschütztem Kontext
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Denkmalschutz, Erweiterungsbau im laufendem Arbeitsbetrieb
Die Erweiterung einer Anwaltskanzlei mit Notariat ergänzt den historischen, denkmalgeschützten Bestand um einen zeitgemäß formulierten Flachdachanbau.
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Das neue Raumprogramm umfasst drei zusätzliche Büroräume, einen großzügigen Besprechungsraum sowie dienende Nebenräume.
Um den hohen Bedarf an Akten- und Archivflächen auf dem räumlich stark limitierten Baufeld zu decken, wurde der Anbau vollständig unterkellert.
Die wesentliche architektonische Herausforderung bestand in der respektvollen, jedoch formal eigenständigen Anbindung an das Baudenkmal. Erreicht wurde dies durch ein zurückspringendes, gläsernes Bindeglied. Diese transparente Fuge fungiert als klare bauliche Zäsur, die Alt und Neu ablesbar voneinander trennt und dem historischen Gebäude seinen Raum lässt.
In enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde erhielt der kubische Neubau eine Vormauerschale aus traditionell produziertem Ringofenklinker. Dessen changierendes Farbspiel tritt in einen ruhigen, materialsichtigen Dialog mit der historischen Bausubstanz, ohne diese historisierend zu kopieren. Den architektonischen Akzent der Fassade bildet die großzügige Eckverglasung des neuen Besprechungsraums: Sie wird von einer massiven, präzise gefügten Zarge aus regionalem Baumberger Sandstein gerahmt. Dieses Detail verleiht der Öffnung eine skulpturale Tiefe, unterstreicht die Wertigkeit der eingesetzten Materialien und rahmt den Ausblick in den Außenraum mit seinem prächtigen Baumbestand.