EFH in Holzbauweise
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Holzrahmenbau, Bauen am Schloss Raesfeld
Als maßgeschneiderter Ersatzbau fügt sich dieses Einfamilienhaus in das enge Baufeld in historischem Kontext ein.
In der historischen Siedlung „Freiheit“ am Schloss Raesfeld ersetzt dieses Einfamilienhaus ein abgängiges Gebäude in geschlossener Bauweise. Der Entwurf übersetzt klassische münsterländische Materialien in eine zeitgemäße Formensprache und tritt als eigenständiger Baukörper im Bestandsensemble auf.
Die Giebelwände wurden mit natürlichem Backstein vor der Holzrahmenkonstruktion errichtet. Durch den konsequenten Verzicht auf Dachüberstände und die flächenbündige Detaillierung von Ortgang und Traufe erhält die Giebelfassade eine monolithische Präsenz. Den architektonischen Höhepunkt der zum Schloss orientierten Vorderseite bildet ein markant auskragendes Sichtbetonfertigteil im Erdgeschoss. Dieser großformatige, portalartige Rahmen bricht die massiv wirkende Klinkerfläche auf und dient als räumliche Erweiterung der Wohnzone. Als Sitzfenster konzipiert, rahmt es den Blick in den Außenraum und formuliert einen fließenden, witterungsgeschützten Eingang. Rückseitig ist das Gebäude über eine kleine Gasse zugänglich und zeigt sich hier in klassischem Gewand der typischen münsterländischen Bauweise.
EFH in Holzbauweise
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Holzrahmenbau, Bauen am Schloss Raesfeld
Als maßgeschneiderter Ersatzbau fügt sich dieses Einfamilienhaus in das enge Baufeld in historischem Kontext ein.
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In der historischen Siedlung „Freiheit“ am Schloss Raesfeld ersetzt dieses Einfamilienhaus ein abgängiges Gebäude in geschlossener Bauweise. Der Entwurf übersetzt klassische münsterländische Materialien in eine zeitgemäße Formensprache und tritt als eigenständiger Baukörper im Bestandsensemble auf.
Die Giebelwände wurden mit natürlichem Backstein vor der Holzrahmenkonstruktion errichtet. Durch den konsequenten Verzicht auf Dachüberstände und die flächenbündige Detaillierung von Ortgang und Traufe erhält die Giebelfassade eine monolithische Präsenz. Den architektonischen Höhepunkt der zum Schloss orientierten Vorderseite bildet ein markant auskragendes Sichtbetonfertigteil im Erdgeschoss. Dieser großformatige, portalartige Rahmen bricht die massiv wirkende Klinkerfläche auf und dient als räumliche Erweiterung der Wohnzone. Als Sitzfenster konzipiert, rahmt es den Blick in den Außenraum und formuliert einen fließenden, witterungsgeschützten Eingang. Rückseitig ist das Gebäude über eine kleine Gasse zugänglich und zeigt sich hier in klassischem Gewand der typischen münsterländischen Bauweise.