Kernsanierung von drei Wohnkomplexen
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Kernsanierung, Öffentliche Förderung, Quartiersentwicklung
Die Revitalisierung dreier Wohnkomplexe aus den 1960er Jahren belegt das Potenzial bestehender Wohnungsbauten für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung.
Im Sinne einer ressourcenschonenden urbanen Nachverdichtung wurden die Gebäude der Bocholter Heimbau eG energetisch optimiert und vertikal um jeweils vier Wohneinheiten pro Wohnblock in den ungenutzten Dachräumen erweitert. Nach der vollständigen Entkernung inklusive des Rückbaus der ungedämmten Verblendschale wurde eine hochwertige Gebäudehülle mit einem mineralischen Wärmedämmverbundsystem auf Steinwolle-Basis verbaut. Dies minimiert den Energiebedarf und verbessert den sommerlichen Wärmeschutz, während neu integrierte Aufzugsanlagen die zukunftsgerechte und barrierearme Erschließung aller Geschosse sicherstellen.
Einen wesentlichen Beitrag zur Wohnwertsteigerung leistet die ganzheitliche Neukonzeption der Freianlagen. Die funktional notwendigen Infrastrukturen – wie Pkw- und Fahrradstellplätze sowie Feuerwehrzufahrten – wurden diskret in ein parkähnliches Umfeld eingebettet. Den räumlichen und sozialen Mittelpunkt des Ensembles bildet nun ein weitläufiger, topografisch modellierter Spiel- und Begegnungsraum, der eine hohe Aufenthaltsqualität generiert und die Baukörper fließend miteinander verbindet.
Kernsanierung von drei Wohnkomplexen
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Kernsanierung, Öffentliche Förderung, Quartiersentwicklung
Die Revitalisierung dreier Wohnkomplexe aus den 1960er Jahren belegt das Potenzial bestehender Wohnungsbauten für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung.
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Im Sinne einer ressourcenschonenden urbanen Nachverdichtung wurden die Gebäude der Bocholter Heimbau eG energetisch optimiert und vertikal um jeweils vier Wohneinheiten pro Wohnblock in den ungenutzten Dachräumen erweitert. Nach der vollständigen Entkernung inklusive des Rückbaus der ungedämmten Verblendschale wurde eine hochwertige Gebäudehülle mit einem mineralischen Wärmedämmverbundsystem auf Steinwolle-Basis verbaut. Dies minimiert den Energiebedarf und verbessert den sommerlichen Wärmeschutz, während neu integrierte Aufzugsanlagen die zukunftsgerechte und barrierearme Erschließung aller Geschosse sicherstellen.
Einen wesentlichen Beitrag zur Wohnwertsteigerung leistet die ganzheitliche Neukonzeption der Freianlagen. Die funktional notwendigen Infrastrukturen – wie Pkw- und Fahrradstellplätze sowie Feuerwehrzufahrten – wurden diskret in ein parkähnliches Umfeld eingebettet. Den räumlichen und sozialen Mittelpunkt des Ensembles bildet nun ein weitläufiger, topografisch modellierter Spiel- und Begegnungsraum, der eine hohe Aufenthaltsqualität generiert und die Baukörper fließend miteinander verbindet.