Werkstatt und Ausstellungshalle für historische Porsche
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Stahlbau / Gewerbebau
Fotograph: Nick Wendt
Für das auf historische Porsche-Sportwagen spezialisierte Unternehmen PS-Automobile in Lippstadt wurde ein funktionaler Neubau realisiert, der Werkstatt, Büroflächen, Lager und einen repräsentativen Showroom bündelt.
Die architektonische Aufgabenstellung forderte eine wirtschaftliche, baulich reduzierte Lösung, die dem Gebäude mit einfachen Mitteln eine starke, eigenständige Identität verleiht. Der Entwurf beantwortet dies mit der Konzeption des Gebäudes als großformatige Vitrine. Eine raumhohe, symmetrisch gegliederte Glasfassade öffnet die gesamte Front des Showrooms zum Außenraum und stellt die rund 20 klassischen Fahrzeuge in den Mittelpunkt. Gefasst wird diese Transparenz von einem dunkel abgesetzten, weit ausladenden Vordach. Es bietet konstruktiven Witterungsschutz, strukturiert den Baukörper in der Horizontalen und verleiht dem Bauwerk eine ruhige, sachliche Präsenz.
Im Inneren setzen signalrote Wandflächen einen bewussten Kontrast zur zurückhaltenden Tragwerksstruktur. Sie zitieren die Motorsport-Historie des Bauherrn und bilden einen dynamischen, raumbildenden Hintergrund für die Präzision und Wertigkeit der dort ausgestellten Restaurierungsobjekte. Die Architektur nimmt sich in ihrer Materialität bewusst zurück, um den Automobilen als eigentlichen Protagonisten die Bühne zu überlassen. Gleichzeitig übersetzt sie den hohen Qualitätsanspruch und die handwerkliche Perfektion der hauseigenen Porsche-Manufaktur in eine klare, stringente Formensprache.
Werkstatt und Ausstellungshalle für historische Porsche
Leistungsbild: Architektur LP 1-9
Besonderheiten: Stahlbau / Gewerbebau
Fotograph: Nick Wendt
Für das auf historische Porsche-Sportwagen spezialisierte Unternehmen PS-Automobile in Lippstadt wurde ein funktionaler Neubau realisiert, der Werkstatt, Büroflächen, Lager und einen repräsentativen Showroom bündelt.
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Die architektonische Aufgabenstellung forderte eine wirtschaftliche, baulich reduzierte Lösung, die dem Gebäude mit einfachen Mitteln eine starke, eigenständige Identität verleiht. Der Entwurf beantwortet dies mit der Konzeption des Gebäudes als großformatige Vitrine. Eine raumhohe, symmetrisch gegliederte Glasfassade öffnet die gesamte Front des Showrooms zum Außenraum und stellt die rund 20 klassischen Fahrzeuge in den Mittelpunkt. Gefasst wird diese Transparenz von einem dunkel abgesetzten, weit ausladenden Vordach. Es bietet konstruktiven Witterungsschutz, strukturiert den Baukörper in der Horizontalen und verleiht dem Bauwerk eine ruhige, sachliche Präsenz.
Im Inneren setzen signalrote Wandflächen einen bewussten Kontrast zur zurückhaltenden Tragwerksstruktur. Sie zitieren die Motorsport-Historie des Bauherrn und bilden einen dynamischen, raumbildenden Hintergrund für die Präzision und Wertigkeit der dort ausgestellten Restaurierungsobjekte. Die Architektur nimmt sich in ihrer Materialität bewusst zurück, um den Automobilen als eigentlichen Protagonisten die Bühne zu überlassen. Gleichzeitig übersetzt sie den hohen Qualitätsanspruch und die handwerkliche Perfektion der hauseigenen Porsche-Manufaktur in eine klare, stringente Formensprache.